
Praxisbeispiel Produkt
Design-to-Life-Cycle-Cost bei der Entwicklung einer
lebenszykluskostenoptimierten Drehmaschine
Aufgabe:
Ziel ist die Entwicklung einer neuen
Drehmaschinengeneration für einen weltweit führenden
Werkzeugmaschinenhersteller. Von der ersten Vorkonzeption an ist der
Kundennutzen durch möglichst geringe Lebenszykluskosten (LCC) das vorrangige
Ziel der Entwicklung und nicht nur die Herstellkosten und damit der
Marktpreis des Produkts.
Vorgehen:
- Erweiterung des Kostennavigators um ein
LCC-Kalkulationstool
- Fortlaufende LCC-Kalkulationen von
Bauteilen und Baugruppen
schon im frühesten
Entwicklungsstadium
- Frühzeitige Einbindung von Lieferanten in
den Entwicklungs-
prozess
- Wertgestaltung
- Baugruppenentscheidungen auf Basis der
LCC-Prognosen
- Ständige Kostentransparenz mit dem
LCC-Navigator.
Ergebnisse:
Durch gezielte Auswahl von
Maschinenkomponenten mit dem LCC-Navigator unter Lebenszykluskostenkalkülen
werden die Folgekosten der Drehmaschinen für den Kunden deutlich reduziert.
Bereits nach 10 Jahren liegen die Einsparungen an After-Sales-Kosten
deutlich über der Höhe des Anschaffungspreis für die Drehmaschine. Die
Mehrkosten für LCC-optimierte Maschinenkomponenten gegenüber herkömmlichen
sind dagegen gering.
Laufzeit: 1,5 Jahre